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Budgetausschöpfung

vor 2 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Die Budgetausschöpfung beschreibt, in welchem Umfang die zur Verfügung stehenden Mittel eines Budgets bereits in Anspruch genommen wurden. Dazu zählen beispielsweise ausgegebene Finanzmittel oder bereits verbrauchte Zeit. Im Projektmanagement dient die Budgetausschöpfung dazu, den bisherigen Verbrauch mit dem geplanten Budget zu vergleichen und mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Budgetausschöpfung“)


Beispiel: Für ein Bauprojekt steht ein Budget von 200.000 € zur Verfügung. Nach der Hälfte der geplanten Projektlaufzeit wurden bereits 120.000 € für Material, Arbeitskräfte und Maschinen ausgegeben. Damit beträgt die Budgetausschöpfung 60 %. Da zu diesem Zeitpunkt erst 50 % der Projektlaufzeit vergangen sind, überprüft der Projektleiter, ob die Kosten höher ausfallen als geplant. Falls sich dieser Trend bestätigt, können Maßnahmen wie eine bessere Ressourcennutzung oder eine Anpassung der Ausgaben ergriffen werden, um eine Überschreitung des Gesamtbudgets zu vermeiden.


Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH

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