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Bruttobedarfsspanne

Die Bruttobedarfsspanne misst den gesamten Verwaltungsaufwand einer Bank – also Personalkosten und Sachkosten zusammen – im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme. Sie zeigt damit, wie viel eine Bank für ihr Personal und ihre Sachmittel pro Einheit Geschäftsvolumen aufwenden muss und erlaubt Rückschlüsse auf Effizienz und Kapazitätsauslastung. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 81)


Beispiel: Eine Bank hat im Jahr Personalaufwendungen von 300 Mio. € und Sachkosten von 150 Mio. €. Die durchschnittliche Bilanzsumme beträgt 40 Mrd. €. Addiert man die beiden Kostenblöcke, ergibt sich ein Verwaltungsaufwand von 450 Mio. €. Setzt man diesen Betrag ins Verhältnis zur Bilanzsumme, erhält man eine Bruttobedarfsspanne von rund 1,13 %. Das bedeutet, dass die Bank für jede 100 € Geschäftsvolumen etwa 1,13 € für Personal, Gebäude, IT und sonstige Verwaltungsaufwendungen aufbringen musste.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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