Briefschulen
Briefschulen sind Bildungseinrichtungen, bei denen Lernmaterialien ohne regulären Präsenzunterricht an die Lernenden vermittelt werden. Ursprünglich geschah dies vor allem per Post; heute werden dafür auch digitale Medien, Fernsehen und Internet eingesetzt. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 92 f.)
Beispiel: Eine Person in einer dünn besiedelten Region Schwedens möchte einen Kurs absolvieren. Sie erhält die Lernmaterialien nicht an einer Schule vor Ort, sondern bearbeitet sie zu Hause mithilfe von zugesandten oder digitalen Materialien. Ergänzend kann sie Unterricht über Fernsehen, Internet oder ein lokales Studienzentrum nutzen.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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