Break-Even-Management
Das Break-Even-Management bezeichnet die gezielte Steuerung des Break-Even-Punktes, also des Punktes, an dem Erlöse und Kosten gleich hoch sind. Durch Maßnahmen der Kostenpolitik und Erlöspolitik kann die Lage des Break-Even-Punktes beeinflusst werden. Dabei ist insbesondere der Sicherheitsabstand wichtig, da ein größerer Abstand vor möglichen Nachfragerückgängen und damit vor Verlusten schützt. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 37)
Beispiel: Ein Unternehmen erreicht bei 1.000 verkauften Stück den Break-Even-Punkt. Durch günstigere Beschaffung und einen höheren Verkaufspreis sinkt der Break-Even-Punkt auf 800 Stück. Bei einem erwarteten Absatz von 1.200 Stück beträgt der Sicherheitsabstand damit 400 Stück.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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