Bologna-Prozess
Der Bologna-Prozess ist eine Reform der europäischen Hochschulsysteme, die 1999 mit dem Ziel gestartet wurde, Studienabschlüsse europaweit vergleichbarer und leichter anerkennbar zu machen. Dazu gehören insbesondere das Bachelor-Master-System und das ECTS-Kreditpunktesystem. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 156 f.)
Beispiel: Ein Student studiert in Deutschland einen Bachelor und möchte anschließend einen Master in Spanien machen. Durch den Bologna-Prozess sind die Studienabschlüsse und erworbenen ECTS-Punkte besser vergleichbar, sodass sein deutscher Bachelorabschluss leichter für die Zulassung zum Masterstudium in Spanien anerkannt werden kann.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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