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Bobo-Doll-Studie

Die Bobo-Doll-Studie von Bandura (1961) zeigte, dass Kinder aggressives Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung lernen können – auch ohne direkte Verstärkung. Kinder, die ein aggressives Modell im Video sahen, ahmten dieses Verhalten eher nach, besonders wenn es belohnt wurde. Die Studie belegt die Bedeutung von Modelllernen in der kognitiven Lerntheorie. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 494 ff.)


Beispiel: Ein Kind sieht in einem Video, wie ein Erwachsener eine Puppe schlägt und dafür gelobt wird. Später beginnt das Kind, die Puppe ebenfalls zu schlagen – obwohl es selbst keine Belohnung erhalten hat.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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