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Blacklist

3. Mai 2025
1 Min. Lesezeit

Eine Blacklist ist eine Liste von Servern oder IP-Adressen, die aufgrund von negativem Verhalten im Zusammenhang mit E-Mail-Kommunikation als Spam-Quellen identifiziert wurden. E-Mail-Provider und -Clients nutzen Blacklists, um E-Mails von diesen Servern als Spam zu kennzeichnen und auszusortieren. Wird ein E-Mail-Server auf einer Blacklist geführt, kann es dazu führen, dass seine E-Mails nicht zugestellt werden. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass sie nicht versehentlich auf einer Blacklist landen, um die Zustellbarkeit ihrer E-Mails zu gewährleisten. (vgl. Lammenett 2024, S. 94 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen betreibt einen E-Mail-Marketing-Service und versendet regelmäßig Newsletter. Aufgrund einer fehlerhaften Serverkonfiguration gerät der Mailserver des Unternehmens auf die Spamhaus-Blacklist. Infolgedessen werden E-Mails, die von diesem Server gesendet werden, von vielen E-Mail-Providern wie Gmail und Yahoo automatisch als Spam markiert und erreichen nicht die Empfänger. Um das Problem zu beheben, muss das Unternehmen den Fehler korrigieren und einen Antrag auf Entfernung von der Blacklist stellen.


Lammenett, E. (2024): Praxiswissen Online-Marketing. 9. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler

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