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Blackbox-Methode

vor 2 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Die Blackbox-Methode ist eine systematische Vorgehensweise, bei der ein System oder ein Teilbereich zunächst als Einheit betrachtet wird, ohne dessen inneren Aufbau im Detail zu untersuchen. Dabei werden vor allem die Wechselwirkungen mit der Umgebung berücksichtigt. Im Projektmanagement wird diese Methode eingesetzt, wenn bestimmte Aufgaben oder Teilbereiche zu Beginn noch nicht genau geplant oder kalkuliert werden können. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden diese schrittweise detaillierter ausgearbeitet. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Blackbox-Methode“)


Beispiel: Bei einem Bauprojekt soll ein neues Bürogebäude errichtet werden. Zu Beginn ist noch nicht genau bekannt, welche Kosten für die Installation der Heizungsanlage entstehen, da die technische Planung noch nicht abgeschlossen ist. Der Projektleiter behandelt die Heizungsanlage deshalb zunächst als Blackbox und berücksichtigt dafür einen geschätzten Pauschalbetrag im Gesamtbudget. Sobald konkrete Informationen zu den benötigten Materialien, Geräten und Arbeitsstunden vorliegen, wird die Planung detailliert und die Kostenschätzung entsprechend angepasst. So kann das Projekt zunächst übergeordnet geplant werden, obwohl einzelne Details noch unklar sind.


Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH

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