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Black-Scholes-Formel

1. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die Black-Scholes-Formel ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung des theoretischen Preises einer europäischen Call-Option. Sie zeigt, wie der Optionspreis insbesondere vom Aktienkurs und der Restlaufzeit abhängt. Laut deiner Folie wird dabei von bestimmten Voraussetzungen ausgegangen, z. B. keinen Dividenden und bekannten risikolosen Zinssätzen. (vgl. Schneck 2018, S. 93 ff.)


Beispiel: Ein Anleger möchte den Preis einer Call-Option auf eine Aktie bestimmen. Die Aktie kostet aktuell 100 €, der Basispreis der Option beträgt 105 € und die Restlaufzeit 1 Jahr. Zusätzlich werden die Volatilität (Varianz) der Aktie und der risikolose Zinssatz berücksichtigt. Mit der Black-Scholes-Formel kann daraus ein theoretischer Optionspreis berechnet werden. Der Anleger kann diesen mit dem tatsächlich verlangten Preis vergleichen und so beurteilen, ob die Option zu teuer oder zu günstig angeboten wird.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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