Bildungskatastrophe
Bildungskatastrophe bezeichnet einen von Georg Picht 1964 geprägten Begriff für die grundlegenden Mängel des deutschen Bildungswesens, insbesondere im Hinblick auf Chancengleichheit, Bildungsbeteiligung und die Anpassung an gesellschaftliche Anforderungen. Kritisiert wurden unter anderem zu geringe Bildungsinvestitionen, niedrige Abiturientenzahlen, Lehrermangel, überfüllte Klassen und veraltete Lehrmethoden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 78 f.)
Beispiel: Wenn in einer Schule die Klassen so groß sind, dass ein Lehrer 35 Schüler gleichzeitig unterrichten muss. Gleichzeitig fehlen Lehrkräfte und Unterrichtsräume, sodass nicht alle Schüler ausreichend gefördert werden können.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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