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Bildungsbürgertum

23. Aug.
1 Min. Lesezeit

Bildungsbürgertum bezeichnet einen Teil der bürgerlichen Oberschicht im Deutschland des 19. Jahrhunderts, der Bildung als wichtigen Bestandteil seiner Lebensführung und persönlichen Entwicklung verstand. Im Mittelpunkt standen eine humanistische Allgemeinbildung, persönliche Selbstentfaltung und geistige bzw. kulturelle Werte. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 76 f.)


Beispiel: Ein Angehöriger des Bildungsbürgertums legt großen Wert auf eine umfassende humanistische Bildung und beschäftigt sich beispielsweise intensiv mit Literatur, Philosophie und Kunst. Eine spezielle berufliche Ausbildung steht dabei weniger im Vordergrund als die persönliche Entwicklung und die Erweiterung des eigenen geistigen Horizonts.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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