Bildungsboom
Bildungsboom bezeichnet die starke Zunahme der Zahl von Abiturienten und Studierenden, insbesondere seit den 1970er-Jahren. Der Begriff wird häufig kritisch verwendet, weil der starke Ausbau höherer Bildung teilweise zu überfüllten Hochschulen und Engpässen auf dem Arbeitsmarkt führen kann. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 76)
Beispiel: In den 1970er-Jahren steigt die Zahl der Abiturienten und Studierenden stark an. Dadurch gibt es beispielsweise mehr Hochschulabsolventen, als für bestimmte akademische Berufe benötigt werden. Gleichzeitig entstehen an Hochschulen Engpässe bei Studienplätzen.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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