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Bildsamkeit

Bildsamkeit bezeichnet die grundlegende Fähigkeit des Menschen, sich in der Auseinandersetzung mit Welt, Kultur und Erfahrung selbsttätig zu entwickeln und bilden zu können. Sie meint die innere Lebendigkeit, Offenheit und Eigenaktivität der Lernenden, durch die Bildungsprozesse möglich werden, sich aber zugleich pädagogischer Planung nie vollständig unterordnen lassen. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 118 f.)


Beispiel: Wenn eine Lehrperson im Unterricht ein literarisches Thema behandelt, ein Schüler jedoch aufgrund eigener Erfahrungen einen ganz anderen, persönlichen Zugang zum Text entwickelt und neue Fragen einbringt, die nicht geplant waren, den Lernprozess aber vertiefen und erweitern.


Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt

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