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Bezugsgrößenhierarchie

23. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die Bezugsgrößenhierarchie ist die Hierarchisierung von Bezugsgrößen, durch die Kosten möglichst vollständig als Einzelkosten verschiedenen Kalkulationsobjekten direkt zugerechnet werden können. Die Kosten werden dabei auf der jeweils untersten wirtschaftlich vertretbaren Stufe erfasst, beispielsweise auf Ebene der Produkteinheit, Produktgruppe oder des Produktbereichs. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 32 f.)


Beispiel: Ein Möbelunternehmen produziert Tische und Schränke. Die Materialkosten von 200 € je Tisch werden direkt dem einzelnen Tisch zugeordnet. Kosten von 5.000 € für eine bestimmte Tischserie werden der Produktgruppe „Tische“ zugerechnet. Dadurch können die Kosten auf unterschiedlichen Hierarchiestufen direkt den jeweiligen Kalkulationsobjekten zugeordnet werden.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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