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Bezugsbasis

vor 2 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Eine Bezugsbasis ist die festgelegte Ausgangsgrundlage aus Informationen, Daten und Fakten, die dokumentiert wird und als Vergleichsmaßstab für die Bewertung von Abweichungen und Änderungen im Projekt dient. Im Projektmanagement wird sie beispielsweise verwendet, um den geplanten Projektstand mit dem tatsächlichen Fortschritt zu vergleichen und Veränderungen nachvollziehbar zu machen. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Bezugsbasis“)


Beispiel: Bei einem Bauprojekt wird zu Beginn festgelegt, dass der Rohbau bis zum 30. November fertiggestellt sein soll und dafür ein Budget von 100.000 € vorgesehen ist. Diese Angaben werden im genehmigten Projektplan dokumentiert und bilden die Bezugsbasis. Im weiteren Projektverlauf stellt der Projektleiter fest, dass sich die Fertigstellung aufgrund von Lieferverzögerungen um zwei Wochen verschiebt und zusätzliche Kosten von 10.000 € entstehen. Durch den Vergleich mit der Bezugsbasis kann er die zeitlichen und finanziellen Abweichungen erkennen, dokumentieren und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten.


Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH

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