Beziehungskompetenz
- Andreas Armster

- 18. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Beziehungskompetenz bezeichnet die Fähigkeit von Lehrkräften, Schüler in ihrer jeweiligen Realität wahrzunehmen, ihnen empathisch und respektvoll zu begegnen und dabei die pädagogische Führungsrolle zu bewahren. Sie umfasst Selbstkompetenz, Empathie sowie die Gestaltung konstruktiver Interaktionen, sodass Vertrauen, Motivation und Lernbereitschaft gefördert werden. (vgl. Klaffke 2024, S. 34 ff.)
Beispiel: Eine Schülerin traut sich nicht, ihre Lösung an die Tafel zu schreiben. Die Lehrkraft stärkt sie, indem sie sagt: „Dein Ansatz ist gut, probier es ruhig – wenn du unsicher bist, schauen wir gemeinsam.“ So erlebt die Schülerin Wertschätzung und Unterstützung, was ihr Selbstvertrauen im Fach Mathematik stärkt.
Klaffke, T. (2024): Klassenführung neu denken. Classroom Management in herausfordernden Zeiten. Hannover: Kallmeyer in Verbindung mit Klett



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