Bewertungskomponente
- Andreas Armster

- 23. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Bewertungskomponente bezeichnet die metakognitive Fähigkeit, den eigenen Lernprozess nach Abschluss einer Lernphase kritisch zu reflektieren. Dabei überprüft der Lerner, ob die gesetzten Lernziele erreicht wurden, ob Zeitplanung und Vorgehen sinnvoll waren und welche Lernstrategien effektiv oder verbesserungsbedürftig sind, um zukünftige Lernprozesse gezielter zu optimieren. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 129)
Beispiel: Nach dem Lernen für eine Biologieklausur schaut sich eine Schülerin ihre Ergebnisse an und stellt fest, dass sie die Fachbegriffe zwar auswendig kann, die Zusammenhänge aber noch unsicher sind. Sie erkennt, dass reines Wiederholen nicht ausgereicht hat, und entscheidet, beim nächsten Mal zusätzlich Schaubilder zu erstellen und Übungsaufgaben zu bearbeiten.
Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich



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