Bewertungsbilanz
- Andreas Armster

- 1. Feb.
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Die Bewertungsbilanz ist eine spezielle Vermögensbilanz, in der Vermögensgegenstände und Schulden zu bestimmten Bewertungsmaßstäben (z. B. Marktwerten, Wiederbeschaffungswerten oder Liquidationswerten) angesetzt werden, um den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens zu einem Stichtag zu ermitteln. (vgl. Roos 2024, S. 30)
Beispiel: Ein Unternehmen erstellt eine Bewertungsbilanz und setzt ein ursprünglich für 100.000 € gekauftes Gebäude nicht mit den Anschaffungskosten, sondern mit seinem aktuellen Marktwert von 180.000 € an, um den tatsächlichen Unternehmenswert zu zeigen.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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