Bewegungsbilanz
Die Bewegungsbilanz ist eine Zeitraumrechnung, die zwei aufeinanderfolgende Bilanzen vergleicht und zeigt, woher Kapital gekommen ist (Kapitalherkunft) und wofür es verwendet wurde (Kapitalverwendung). Sie macht damit Finanzierungsbewegungen und Investitionsbewegungen eines Unternehmens transparent. (vgl. Geyer/Ahrendt 2016, S. 229 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen kauft im Jahr 2 eine neue Maschine für 100.000 € und finanziert sie durch einen Bankkredit. In der Bewegungsbilanz erscheint die Maschine als Aktivmehrung (Kapitalverwendung) und der Kredit als Passivmehrung (Kapitalherkunft).
Geyer, H.; Ahrendt, B. (2016): Crashkurs BWL. 6. Auflage. Freiburg/München: Haufe




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