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Betriebspädagogik

21. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die Betriebspädagogik beschäftigt sich mit Bildungsprozessen und Lernprozessen im Betrieb. Sie untersucht insbesondere, wie Menschen durch betriebliche Ausbildung und Weiterbildung sowie durch ihre Arbeit lernen und welche Bedeutung die Arbeitsorganisation für ihre persönliche und berufliche Entwicklung hat. Dabei steht sie zwischen den wirtschaftlichen Interessen des Betriebs und den Bildungsinteressen und Entwicklungsinteressen der Beschäftigten. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 128 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen führt für seine Mitarbeiter eine Weiterbildung zu neuen digitalen Produktionsmaschinen durch. Die Mitarbeiter lernen dabei, die Maschinen sicher und effizient zu bedienen. Die Betriebspädagogik untersucht, wie diese Weiterbildung gestaltet werden sollte, damit die Mitarbeiter die notwendigen fachlichen Kompetenzen erwerben und gleichzeitig ihre Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und Problemlösen weiterentwickeln.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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