Betriebsdatenerfassung
Die Betriebsdatenerfassung bezeichnet das Sammeln, Speichern, Aktualisieren und Auswerten von Daten aus der Produktion. Dazu gehören beispielsweise auftragsbezogene Daten (Produktionszeit), maschinenbezogene Daten (Unterbrechungszeit), mitarbeiterbezogene Daten (Anwesenheitszeit) und materialbezogene Daten (Materialverbrauch). Diese Daten dienen als Grundlage für die Produktionsplanung und Produktionssteuerung. (vgl. Schneck 2018, S. 93 ff.)
Beispiel: In einer Fabrik wird bei der Herstellung eines Auftrags erfasst, dass die Maschine 5 Stunden produziert, 30 Minuten wegen einer Störung stillsteht und dabei 100 kg Material verbraucht. Diese Daten werden anschließend genutzt, um die Produktion besser zu planen und zu steuern.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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