Bestellmenge
- Andreas Armster

- 9. Juni
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Die Bestellmenge bezeichnet die Menge eines Materials oder Produkts, die bei einer Bestellung beschafft wird. Ziel ist es, eine wirtschaftlich optimale Bestellmenge zu wählen, bei der die Summe aus Bestellkosten und Lagerhaltungskosten möglichst gering ist. Dabei sinken die Bestellkosten bei größeren Bestellmengen, während die Lagerkosten gleichzeitig steigen. (vgl. Weber 2016, S. 52)
Beispiel: Ein Unternehmen benötigt jährlich 12.000 Schrauben. Bestellt es jeden Monat 1.000 Stück, fallen zwar häufiger Bestellkosten an, aber die Lagerkosten bleiben niedrig. Bestellt es dagegen einmalig 12.000 Stück, sinken die Bestellkosten, jedoch steigen die Lagerkosten deutlich. Die optimale Bestellmenge liegt zwischen diesen Extremen.
Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe



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