Berufsgrundbildung
Berufsgrundbildung bezeichnet die Vermittlung von grundlegenden beruflichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auf mehrere Berufe innerhalb eines bestimmten Berufsfeldes vorbereiten. Sie soll Jugendlichen den Übergang von der Schule in das Berufsleben erleichtern, die Berufswahl auf eine bessere Informationsgrundlage stellen und eine breitere berufliche Qualifikation ermöglichen. Im engeren Sinne wird darunter insbesondere das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) verstanden. Dabei werden beispielsweise Grundlagen in Berufsfeldern wie Metalltechnik, Elektrotechnik oder Wirtschaft und Verwaltung vermittelt. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 100 ff.)
Beispiel: Ein Jugendlicher weiß nach der Schule noch nicht genau, welchen Beruf er im Bereich Metalltechnik erlernen möchte. Er besucht deshalb ein Berufsgrundbildungsjahr und lernt dort verschiedene grundlegende theoretische und praktische Tätigkeiten der Metalltechnik kennen. Dadurch kann er später besser entscheiden, ob er beispielsweise eine Ausbildung in einem bestimmten Metallberuf beginnen möchte.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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