Berufserziehung
Berufserziehung bezeichnet die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Handlungskompetenzen, die Menschen für einen bestimmten Beruf und die Arbeitswelt benötigen. Dabei hat sich der Schwerpunkt historisch von der reinen Wissensvermittlung hin zu aufgabenbezogenem und leistungsbezogenem Lernen sowie zur Berufsvorbereitung und beruflichen Weiterbildung entwickelt. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 68 f.)
Beispiel: Ein Jugendlicher absolviert eine Ausbildung zum Mechatroniker. Im Ausbildungsbetrieb lernt er praktische Tätigkeiten wie das Montieren und Warten von Maschinen und setzt sich gleichzeitig mit den dafür notwendigen theoretischen Grundlagen auseinander. Ergänzend besucht er die Berufsschule, in der berufliches Wissen vermittelt und auf die spätere Tätigkeit vorbereitet wird.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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