Bernoulli-Prinzip
- Andreas Armster

- 4. Jan.
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Das Bernoulli-Prinzip besagt, dass ein Entscheidungsträger unter Unsicherheit jede mögliche Konsequenz einer Entscheidung mit einem subjektiven Nutzenwert bewertet und die Alternative wählt, die den erwarteten Gesamtnutzen maximiert. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 152)
Beispiel: Ein Investor überlegt, in ein neues Projekt zu investieren, bei dem er entweder 10.000 EUR Gewinn mit 50 % Wahrscheinlichkeit oder 5.000 EUR Verlust mit 50 % Wahrscheinlichkeit erzielen kann. Mit dem Bernoulli-Prinzip wandelt er diese Ergebnisse in subjektive Nutzenwerte um, berechnet den Erwartungswert und entscheidet sich für die Alternative, die den höchsten erwarteten Nutzen liefert.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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