Berliner Schule der Didaktik
Die Berliner Schule der Didaktik ist eine lerntheoretische bzw. unterrichtstheoretische Richtung, die vor allem von Paul Heimann und Wolfgang Schulz entwickelt wurde. Sie entstand ab etwa 1960 an der Pädagogischen Hochschule Berlin und beeinflusste später auch die kybernetische Pädagogik. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 64)
Beispiel: Ein Lehrer analysiert seinen Unterricht systematisch, indem er zunächst die Voraussetzungen der Schüler und die Lernziele berücksichtigt und darauf aufbauend seinen Unterricht plant. Nach der Durchführung überprüft er, ob die angestrebten Lernziele erreicht wurden, und passt den weiteren Unterricht entsprechend an.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




Kommentare