Bereitschaftskosten
Bereitschaftskosten sind Kosten, die im Gegensatz zu den Leistungskosten nicht von der Art, Menge oder dem Wert der tatsächlich erbrachten Leistung abhängen, sondern mit dem Aufbau oder Abbau bzw. der Bereitstellung einer bestimmten Kapazität zusammenhängen. Sie werden insbesondere durch Absatzprognosen und Erwartungen über die zukünftige Leistungserstellung bestimmt. (vgl. Schneck 2018, S. 93 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hält eine Produktionshalle mit Maschinen und Personal vor, um bei erwarteter Nachfrage ausreichend produzieren zu können. Auch wenn die Maschinen zeitweise nicht vollständig ausgelastet sind, entstehen weiterhin Kosten wie Miete, Abschreibungen oder bestimmte Personalkosten. Diese Kosten sind Bereitschaftskosten, weil sie für die Aufrechterhaltung der Produktionskapazität anfallen und nicht unmittelbar von der tatsächlich produzierten Menge abhängen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




Kommentare