Belastungsprinzip
Das Belastungsprinzip ist ein Verfahren der Finanzstatistik, bei dem die Ausgaben einer Gebietskörperschaft um Darlehensrückzahlungen und erhaltene Zuweisungen bereinigt werden. Dadurch werden Doppelzählungen vermieden und die tatsächliche finanzielle Belastung sichtbar. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 15)
Beispiel: Erhält eine Gemeinde 1 Mio. Euro Zuschüsse vom Land für ein Bauprojekt, werden diese Zuschüsse bei der Berechnung nach dem Belastungsprinzip von den Ausgaben abgezogen, um nur die eigene finanzielle Belastung der Gemeinde darzustellen.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien




Kommentare