top of page
Das Bild zeigt einen Werbebanner von Amazon.

Basispunktmethode

Die Basispunktmethode ist ein Verfahren zur Bestimmung der optimalen Anzahl von Terminkontrakten für ein Perfect Hedge. Dabei werden die Wertänderungen der Kassaposition und der Futures-Position, die sich aus einer Zinsänderung um einen Basispunkt ergeben, direkt miteinander verglichen. So kann die Hedge-Ratio genau angepasst werden, um Verluste aus der Kassaposition durch Gewinne aus der Terminposition auszugleichen. Diese Methode eignet sich besonders für sehr kleine (infinitesimale) Zinsänderungen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 433 f.)


Beispiel: Ein Investor hält eine Bundesanleihe im Wert von 100.000 € und möchte sich gegen steigende Zinsen absichern. Er schätzt, dass ein Anstieg um 1 Basispunkt (0,01 %) den Wert der Anleihe um 8,50 € reduziert. Gleichzeitig verändert sich der Euro-Bund-Future bei 1 Basispunkt Zinsänderung um 8,50 € pro Kontrakt. Mit der Basispunktmethode berechnet er, dass er genau 1 Future-Kontrakt verkaufen muss, um den Verlust aus der Anleihe bei einer kleinen Zinsänderung vollständig auszugleichen.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

Kommentare


bottom of page