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Basel-Regelungen

Die Basel-Regelungen (Basel I–III) sind internationale Standards für die Bankenaufsicht, die sicherstellen sollen, dass Banken Kredite nur mit ausreichendem Eigenkapital vergeben. Dabei richtet sich die erforderliche Eigenkapitalunterlegung nach dem Risiko des Kreditnehmers, das mithilfe eines Ratings beurteilt wird. Je besser die Bonität des Kreditnehmers, desto geringer ist das von der Bank vorzuhaltende Eigenkapital. (vgl. Puke 2023, S. 45)


Beispiel: Ein Unternehmen beantragt bei einer Bank einen Kredit über 1 Mio. €. Aufgrund seiner guten Bonität erhält es ein sehr gutes Rating. Dadurch muss die Bank für diesen Kredit weniger Eigenkapital vorhalten, was die Kreditvergabe erleichtert und günstigere Finanzierungskonditionen ermöglichen kann.


Puke, M. (2023): Lexikon für Steuerfachangestellte. 19. Auflage. Herne: NWB Verlag

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