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Backward Chaining

Backward Chaining ist eine Methode des Chaining, bei der die Verstärkung beim letzten Schritt einer Verhaltenskette beginnt und sich schrittweise rückwärts zu den vorhergehenden Schritten vorarbeitet. So wird die gesamte Handlungsabfolge effektiver und schneller erlernt, weil stets das Endzielverhalten verstärkt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 79 ff.)


Beispiel: Das Erlernen des Zähneputzens bei einem Kind: Zuerst wird nur der letzte Schritt, also das Ausspülen des Mundes verstärkt, sobald das Kind diesen selbstständig ausführt. Sobald dies zuverlässig gelingt, muss das Kind die letzten beiden Schritte selbst durchführen, dann die letzten drei, bis schließlich die gesamte Abfolge von Zähneputzen korrekt ausgeführt wird. So lernt das Kind Schritt für Schritt die gesamte Verhaltenskette, während immer das Endziel im Fokus der Verstärkung bleibt.


Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

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