Axiom der Vollständigkeit
Das Axiom der Vollständigkeit besagt, dass ein Individuum jedes mögliche Güterbündel mit jedem anderen vergleichen kann und dabei entweder eines vorzieht oder beide als gleich gut (indifferent) bewertet. Unentschiedenheit („weiß nicht“) ist im Modell nicht vorgesehen. (vgl. Roth 2021, S. 41 f.)
Beispiel: Eine Person vergleicht zwei Optionen: ein Kinoticket oder 20 Euro Bargeld. Sie kann klar sagen, ob sie das Kinoticket lieber möchte, die 20 Euro vorzieht oder beides gleich gut findet.
Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag




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