Aversionstherapie
- Andreas Armster

- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Die Aversionstherapie ist ein therapeutisches Verfahren der klassischen Konditionierung, bei dem ein ursprünglich angenehmer Reiz mit einem aversiven Reiz gekoppelt wird, um unerwünschtes Verhalten zu verringern oder zu vermeiden. (vgl. Rinck 2016, S. 47 f.)
Beispiel: Die Behandlung von Alkoholabhängigkeit, bei der Alkohol mit Übelkeit gekoppelt wird: Nimmt eine Person ein Medikament ein, das beim Alkoholkonsum starke Übelkeit auslöst, entsteht eine aversive Reaktion auf Alkohol, wodurch das Trinkverhalten reduziert werden soll.
Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer



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