Außensteuergesetz
Das Außensteuergesetz (AStG) regelt steuerliche Sachverhalte mit Auslandsbezug und soll verhindern, dass Einkünfte durch internationale Gestaltungen ungerechtfertigt ins Ausland verlagert werden. Es dient der Vermeidung von Steuerflucht und Wettbewerbsverzerrungen und enthält unter anderem Vorschriften zu Verrechnungspreisen zwischen verbundenen Unternehmen sowie zu den steuerlichen Folgen eines Wegzugs ins Ausland. (vgl. Puke 2023, S. 38)
Beispiel: Ein deutsches Unternehmen verkauft Waren an seine Tochtergesellschaft im Ausland zu ungewöhnlich niedrigen Preisen, um Gewinne ins Ausland zu verlagern. Nach den Vorschriften des Außensteuergesetzes können diese Verrechnungspreise steuerlich korrigiert werden, sodass die Gewinne in Deutschland angemessen besteuert werden.
Puke, M. (2023): Lexikon für Steuerfachangestellte. 19. Auflage. Herne: NWB Verlag




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