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Außengesteuerte Kulturen

vor 4 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 24 Stunden

Außengesteuerte Kulturen sind Kulturen, in denen Menschen davon ausgehen, dass sie Teil der Natur und ihrer Umwelt sind und sich deshalb an äußere Bedingungen anpassen sollten. Sie glauben häufig, dass das Schicksal von Faktoren abhängt, die sie nur begrenzt beeinflussen können. Daher wird es als sinnvoll angesehen, äußere Umstände zu akzeptieren, anstatt aktiv gegen sie anzukämpfen. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Außengesteuerte Kulturen“)


Beispiel: Ein internationales Projektteam arbeitet in einer Region, in der es aufgrund starker Regenfälle häufig zu Bauverzögerungen kommt. Statt zu versuchen, die äußeren Bedingungen zu verändern, passt das Team seinen Projektplan an die Wetterverhältnisse an und verschiebt bestimmte Bauarbeiten auf einen günstigeren Zeitpunkt. Dadurch berücksichtigt es die Umweltbedingungen bei der Projektplanung.


Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH

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