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Autonome Ordnungsbildung

Autonome Ordnungsbildung bezeichnet die Entstehung von Ordnung in Organisationen dadurch, dass Mitglieder innerhalb allgemeiner Regeln eigenständig Entscheidungen treffen und offene Vorgaben mit ihrem Wissen ergänzen, anstatt Anweisungen vollständig von einer zentralen Autorität zu erhalten. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 187 f.)


Beispiel: In einem Krankenhaus gibt die Leitung nur allgemeine Behandlungsrichtlinien vor, während Pflegekräfte und Ärzte im Alltag selbst entscheiden, wie sie Abläufe organisieren und auf konkrete Patientensituationen reagieren.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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