Autonome Finanzierung
Bei der autonomen Finanzierung wird angenommen, dass die zukünftige Aufnahme und Rückzahlung von Fremdkapital bereits zu Beginn fest geplant ist und unabhängig von der Unternehmensentwicklung erfolgt. Dadurch sind die Fremdkapitalbestände und die daraus resultierenden Steuervorteile von Anfang an bekannt, während der Verschuldungsgrad variabel bleibt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 202 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen plant, in den nächsten fünf Jahren jährlich 1 Mio. € Fremdkapital aufzunehmen und 500.000 € jährlich zurückzuzahlen – unabhängig davon, wie sich der Unternehmenswert entwickelt. Die Zinszahlungen auf dieses Fremdkapital sind von Anfang an bekannt und können für die Steuerplanung berücksichtigt werden.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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