Autogene Selbstorganisation
Aktualisiert: 2. Jan.
Autogene Selbstorganisation ist die spontane Entstehung von Ordnung in einem System durch dessen eigene Dynamik, ohne bewusste Planung oder Steuerung durch die Organisationsmitglieder. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 185 f., 392 ff.)
Beispiel: In einem Großraumbüro entwickeln sich über die Zeit bestimmte Routinen von selbst, z. B. dass Mitarbeiter ihre Pausen zu unterschiedlichen Zeiten einlegen, um die Küche nicht zu überfüllen, obwohl dies nicht offiziell vorgeschrieben oder geplant wurde. Diese Ordnung entsteht spontan aus dem Verhalten der Beteiligten.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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