Autoethnografie
- Andreas Armster

- 2. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Autoethnografie ist eine wissenschaftliche Schreibweise, in der Forschende ihre eigene Biografie mit gesellschaftlichen, kulturellen oder sozialen Zusammenhängen verknüpfen. Sie verbindet also persönliche Erfahrung mit analytischer Reflexion und öffnet den subjektiven Blick für kollektive Muster. (vgl. Corsten 2020, S. 222 ff.)
Beispiel: Eine Lehrerin untersucht in einer wissenschaftlichen Arbeit ihre eigenen Erfahrungen mit Migration und verbindet diese mit bildungssoziologischen Theorien, um gesellschaftliche Muster sichtbar zu machen.
Corsten, M. (2020): Lebenslauf und Sozialisation. Wiesbaden: Springer VS



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