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Autismus

23. Aug.
1 Min. Lesezeit

Autismus bezeichnet eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich unter anderem durch In-sich-Gekehrtheit, Kontaktschwierigkeiten, Objektfixierung und starke Angst vor Veränderungen auszeichnen kann. Denken und Verhalten können dabei stark von eigenen Überzeugungen geprägt sein, sodass die reale Außenwelt nur eingeschränkt wahrgenommen wird. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 50)


Beispiel: Ein Kind beschäftigt sich im Alltag ausschließlich mit einem bestimmten Gegenstand, etwa einem Spielzeugauto, und reagiert sehr stark, wenn dieses weggenommen oder seine gewohnte Ordnung verändert wird. Gleichzeitig hat es Schwierigkeiten, Kontakt zu anderen Kindern aufzunehmen oder auf deren Verhalten einzugehen.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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