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Auslese

22. Aug.
1 Min. Lesezeit

Auslese bezeichnet den Prozess bzw. das Ergebnis, bei dem begabte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler ausgewählt und aus dem Schulsystem für bestimmte Bildungswege oder Tätigkeitsfelder herausgefiltert werden. Ziel ist es, entsprechend den Anforderungen des Leistungsprinzips geeigneten Nachwuchs für verschiedene Arbeits- und Führungsaufgaben bereitzustellen. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 47 f.)


Beispiel: Eine Schule wählt besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler für einen weiterführenden Bildungsgang aus, während leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler auf andere Bildungswege verteilt werden. Dadurch entsteht eine Differenzierung nach Leistung und Begabung.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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