Ausgabeninzidenz
- Andreas Armster

- vor 3 Tagen
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Ausgabeninzidenz beschreibt, wer letztlich von staatlichen Ausgaben profitiert. Sie analysiert, bei wem Transferzahlungen oder öffentliche Leistungen tatsächlich ankommen, unabhängig davon, wer sie formell erhält, und berücksichtigt mögliche Weitergabeeffekte oder Rückwirkungseffekte. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 226 ff.)
Beispiel: Der Staat zahlt eine Wohnbeihilfe an einkommensschwache Haushalte. Formal profitieren die Mieter. Steigen jedoch infolge der Beihilfe die Mieten, kommt ein Teil der staatlichen Ausgaben letztlich den Vermietern zugute.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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