August Aichhorn
August Aichhorn war ein österreichischer Pädagoge und Gründer eines Erziehungsheims für verwahrloste Jugendliche. Er kritisierte die traditionelle Zwangserziehung und setzte stattdessen auf vertrauensvolle Beziehungen zu den Jugendlichen. Nach seiner Auffassung können fehlende Geborgenheit und Sicherheit im Elternhaus zu problematischem Verhalten führen. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 21)
Beispiel: Ein Jugendlicher zeigt auffälliges oder aggressives Verhalten, weil ihm zu Hause Geborgenheit und Sicherheit fehlen. Statt ihn zu bestrafen, versucht Aichhorn, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm aufzubauen und seine Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Dadurch soll der Jugendliche lernen, besser mit sich selbst und seiner Umwelt umzugehen.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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