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Aufklärung

22. Aug.
1 Min. Lesezeit

Aufklärung bezeichnet sowohl einen Prozess der Selbst- und Fremdaufklärung als auch dessen Ergebnis. Im pädagogischen Sinne bedeutet sie vor allem, Menschen durch Vernunft zu Selbstständigkeit, Autonomie und Freiheit zu führen. Als geistesgeschichtliche Epoche steht sie für die Zeit von etwa 1680 bis 1780, in der Rationalität, Fortschritt und Freiheit besonders betont wurden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 43 f.)


Beispiel: Eine Lehrkraft fordert ihre Schülerinnen und Schüler dazu auf, eine überlieferte Regel nicht einfach zu übernehmen, sondern selbstständig zu hinterfragen und mit eigenen Argumenten zu beurteilen. Damit werden Vernunft, Selbstständigkeit und eigenständiges Denken gefördert – zentrale Ziele der Aufklärung.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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