Arbeitswissenschaft
- Andreas Armster

- 16. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Arbeitswissenschaft ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das Erkenntnisse aus Bereichen wie Arbeitsmedizin, Ergonomie und Psychologie nutzt, um Arbeit technisch, organisatorisch und sozial so zu gestalten, dass sie effizient, menschengerecht und gesundheitsförderlich ist. Diese wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse bilden die Grundlage für rechtliche Vorgaben zur Arbeitsgestaltung. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 304 f.)
Beispiel: Die Gestaltung von Pausenregelungen: Studien zeigen, dass regelmäßige kurze Pausen die Konzentration und Gesundheit der Mitarbeiter verbessern. Daher empfehlen arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, bei langen Bildschirmarbeitszeiten alle 60 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Diese Empfehlungen fließen oft in Arbeitszeitgesetze und Betriebsvereinbarungen ein.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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