Arbeitsschule
Arbeitsschule bezeichnet alternative Schulmodelle der Reformpädagogik, bei denen Selbstständigkeit und aktive Arbeit der Schüler im Mittelpunkt stehen. Statt hauptsächlich passiv Wissen aufzunehmen, sollen Schülerinnen und Schüler durch praktische und produktive Tätigkeiten lernen und dabei auch auf berufliche Anforderungen sowie auf soziales und staatsbürgerliches Verhalten vorbereitet werden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 40)
Beispiel: Im Unterricht bauen Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein Werkstück. Dabei planen sie selbstständig die Arbeit, teilen Aufgaben auf und setzen das Vorhaben praktisch um. So lernen sie nicht nur theoretische Inhalte, sondern entwickeln gleichzeitig Selbstständigkeit, praktische Fähigkeiten und Teamfähigkeit.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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