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Anwartschaftsdeckungsverfahren

22. Sept.
1 Min. Lesezeit

Das Anwartschaftsdeckungsverfahren ist eine versicherungsmathematische Methode zur Berechnung von Pensionsrückstellungen. Dabei werden neben den bereits in der aktuellen Periode erdienten Pensionsansprüchen auch die bis zum Versorgungsfall noch zu erdienenden Ansprüche berücksichtigt und auf die einzelnen Perioden verteilt. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 15)


Beispiel: Ein Arbeitnehmer wird voraussichtlich noch 10 Jahre bis zum Renteneintritt arbeiten und in dieser Zeit weitere Pensionsansprüche von insgesamt 100.000 € erwerben. Diese zukünftigen Ansprüche werden zusammen mit den bereits erworbenen Ansprüchen bei der Berechnung berücksichtigt und auf die einzelnen Perioden verteilt.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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