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Antipädagogik

22. Aug.
1 Min. Lesezeit

Antipädagogik ist eine seit den 1970er-Jahren entstandene grundsätzliche Kritik an Erziehung. Sie lehnt Erziehung als fremdbestimmenden Eingriff in das Kind ab und fordert stattdessen, die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 37)


Beispiel: Eltern verzichten darauf, ihrem Kind ständig vorzuschreiben, was es tun oder lassen soll. Stattdessen darf das Kind möglichst selbst entscheiden, wie es seinen Alltag gestaltet. Die Eltern begleiten es dabei, ohne seine Entscheidungen durch Erziehung gezielt zu lenken oder zu manipulieren.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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