Antipathieeffekt
- Andreas Armster

- 13. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Der Antipathieeffekt bezeichnet einen Beurteilungsfehler, bei dem eine Lehrkraft aufgrund persönlicher Abneigung oder negativer Gefühle gegenüber einer Schülerin oder einem Schüler deren tatsächliche Leistung unbewusst schlechter bewertet, obwohl diese objektiv gleichwertig zu anderen Leistungen ist. (vgl. Beutel/Pant 2020, S. 33 ff.)
Beispiel: Ein Lehrer bewertet die gute Aufsatzleistung eines Schülers schlechter, nur weil er ihn unsympathisch findet.
Beutel, S.; H. A. Pant (2020): Lernen ohne Noten. Alternative Konzepte der Leistungsbeurteilung. Stuttgart: Kohlhammer



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