Antiautoritäre Erziehung
Antiautoritäre Erziehung ist ein Erziehungsansatz, der sich gegen unnötige Autorität, Zwang und vorgegebene Normen richtet. Stattdessen soll Kindern möglichst viel Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht werden. Ziel ist eine weitgehend „pressionsfreie Erziehung“, bei der Kinder ihre Persönlichkeit selbstständig entwickeln können. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 36)
Beispiel: In einer antiautoritär ausgerichteten Einrichtung entscheiden Kinder weitgehend selbst, was sie spielen, wann sie lernen und welchen Aktivitäten sie nachgehen möchten. Die Erziehenden geben möglichst wenig feste Vorgaben und verzichten auf unnötige Strafen oder Zwang.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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